Afrika wir kommen!

Namibia und Botswana 11.10. – 24.12.2023

Angst vor der eigenen Courage

74 Tage Südliches Afrika – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Was haben wir hin und her überlegt. Ist das nicht ein bisschen zu lang? Wer passt auf das Haus auf? Und wenn wichtige Post kommt? Vielleicht werden wir ja krank? Sind wir eigentlich versichert? Doch am Ende siegte der (Über-)Mut: Flüge gebucht, Allrad-Camper mit Dachzelt angemietet und die begehrten Campsites in den Nationalparks reserviert. Afrikakennern zufolge bereisen wir Namibia und Botswana so auf die beste und intensivste Art und Weise. Als Selbstfahrer, Selbstversorger und Camper sind wir auf dem ultimativen Roadtrip schlechthin.

Aus 4 mach 10,5

Dabei fing alles so harmlos mit der Planung einer vierwöchigen Namibiareise an. Sehr schnell wurde diese allerdings Woche um Woche aufgestockt. Er: „Den Sambesi-Zipfel bitte auch, wenn wir schon mal da sind.“ Sie: „Dann aber sollten wir Botswana auf jeden Fall gleich mitmachen.“ Er: „Ja aber mit Mokoro-Safari und Helikopterflug über das Okavango-Delta. Wenn schon, denn schon“. Sie: „Und was ist mit den Victoria-Fällen?“ Er: „Ja stimmt..“ usw. Ende vom Lied: Wir sind erst Weihnachten wieder zurück in Deutschland, nach sage und schreibe zehneinhalb Wochen!

Die große Namibia-Runde

Und so ist unser Plan: Von Windhoek aus starten wir unsere Reise durch Namibia im Uhrzeigersinn. Zunächst geht es südwärts bis zum Orange River, dem Grenzfluss zu Südafrika. Dann fahren wir im großen Bogen zurück bis zur Westküste und weiter gen Norden bis zur angolanischen Grenze. Die ersten 5 Wochen sind dadurch recht straff durchorganisiert. Laut Routenplaner kommen wir auf locker 5.000 km!

Entschleunigung im Zipfel

Ganz anders hingegen der zweite Teil unserer Reise. Denn die nächsten 3 Wochen lassen wir uns treiben und fahren ohne feste Route oder vorgebuchte Unterkünfte durch den Sambesi-Zipfel (Caprivi) bis nach Botswana. Dort bleiben wir, wo es uns gefällt und freie Campsites verfügbar sind. Da Botswana aber eher auf Luxustourismus setzt, gibt es mehr teure Lodges als günstige Camps. Das heißt für uns wiederum: Flexibel bleiben und hoffen, dass auf dem ein oder anderen Platz noch was frei ist. Besonders reizvoll ist, dass botswanische Camps in der Regel nicht eingezäunt sind und so alle Wildtiere wie Elefanten, Löwen und Hyänen bis ans Zelt kommen können. 

Chauffieren und bekochen lassen

Dann folgt der dritte Teil unserer Reise. Denn in den letzten zweieinhalb Wochen schließen wir uns einer geführten Camping-Safari an. In kleiner internationaler Gruppe geht es zuerst in die Kalahari und dann in die Nationalparks im Norden Botswanas. Auf dieser Tour werden wir bekocht (was für ein Luxus nach 8 Wochen Selbstverpflegung!) und können die letzten Tage etwas entspannter ausklingen lassen.

4 Kommentare zu „Afrika wir kommen!“

  1. Dietmar& Dagmar Donner

    Hallo ihr Beiden, eine herrliche und treffende Reisebeschreibung habt ihr hier. Wir freuen uns schon auf den nächsten Bericht (sofern uns das Netz nicht im Stich lässt). Morgen geht es für uns auf die Ameib in das herrliche Leadwood Umbretta Campsite. Liebe Grüße und noch viele schöne Reiseerlebnisse wünschen euch Dietmar und Dagmar

  2. Liebe Dagmar, lieber Dietmar,
    es ist schön, von solchen Namibia-Experten, wie ihr es seid, ein solches Lob zu bekommen. Wir haben gerade vier Tage „Hardcore-Camping“ im Etosha-Park hinter uns und lecken jetzt unsere „Wunden“ in der Frans Indongo Lodge bei Otjiwarongo. Wir können uns im Moment nicht entscheiden, ob wir über Tsumkwe nach Botswana oder lieber über Rundu in den Caprivi-Zipfel fahren sollen. Mal gucken, ob uns die Entscheidung heute Abend bei einem Glas Wein leichter fällt. Und wer weiß: Vielleicht begegnet man sich ja doch noch im Kgalagadi Transfrontier Park. Also haltet nicht nur nach Löwen Ausschau 😉

    Viele liebe Grüße,
    Marion und Burak

  3. Hallo Ihr Weltenbummler
    Viele Grüße aus dem Winterlichen Wettringen sendet Euch Wolfgang Bin heute auf Eurer Webseite und habe die Reiseberichte mit
    Interesse gelesen. Da kamen Erinnerungen an meine Afrikareisen zurück Wünsche Euch noch viel Spaß und eine gute Heimkehr.
    Veile Grüße aus der Heimat sendetEuch Wolfgang

  4. Lieber Wolfgang,
    vielen Dank für deine Grüße aus der winterlichen Heimat und deine guten Wünsche. Wenn wir wieder zurück sind, können wir ja gerne unsere gemeinsamen Afrika-Erinnerungen austauschen.

    Dir noch eine schöne Vorweihnachtszeit und viele liebe Grüße aus Botswana
    Marion und Burak 🙂

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