Die 5 besten Arten in Afrika auf Safari zu gehen

Ein Wegweiser in Afrikas Safari-Dschungel

Wer eine Safari in Afrika machen will, meint heutzutage weniger die Trophäenjagd auf Großwild, sondern eine Fotosafari mit Fahrer-Guide im Jeep. Das kann ein einzelner Tagesausflug sein, wie z. B. im Kruger-Nationalpark in Südafrika oder im Etosha-Nationalpark in Namibia. Aber auch eine Woche oder mehr ist möglich, in der man die Nationalparks eines Landes durchquert. Beispiele dafür wären Botswana und Tansania, in denen Safaris den Großteil der Reise ausmachen. Übernachtet wird in der Regel in Lodges oder komfortablen Safarizelten, die am Rande der Nationalparks oder bestenfalls mittendrin liegen. Für etwas weniger Geld kann man in Gästehäusern statt Lodges bleiben, muss dafür aber mit längeren Fahrzeiten rechnen.

Zwei Löwen liegen entspannt im Gras, dahinter steht ein Safariwagen
Safari in der Serengeti in Tansania

Eine Camping-Safari ist ein besonders naturnahes und authentisches Erlebnis. Hier kommt man Wildtieren richtig nahe, wenn diese direkt durchs Camp laufen und um die Zelte streichen. Die Guides sind besonders gut ausgebildet und sorgen für die Sicherheit ihrer Gäste. Man übernachtet dabei oft auf einsamen Campsites mitten im Nationalpark und kann die exklusive Ruhe in herrlicher Natur genießen. Aber Achtung: Eine Camping-Safari in Afrika ist nicht geeignet für Zartbesaitete, da man Hitze, Staub und Unwettern 1:1 ausgeliefert ist. Hat man sich einmal an die nächtlichen Tiergeräusche rund ums Zelt gewöhnt, möchte man mehr davon. Unsere besondere Empfehlung ist die Camping-Safari „Zwischen Wüstensand und Wasserwelt“ in Botswana.

Zentral-Kalahari, Botswana. Deception Valley Buschcamp mit Zelt, Safariwagen und Tisch im Freien.
Campingsafari in Botswana

Flugsafaris gehören zu den exklusiven Reisen, geeignet für Reisende mit großem Budget und wenig Zeit. Man spart sich stunden-, manchmal tagelanges Fahren auf Schotterpisten und gelangt mit kleinen Busch-Fliegern von Ort zu Ort. Besonders in Namibia sind Flugsafaris empfehlenswert, da dort große Entfernungen auf schlechten Straßen zu überwinden sind. Auch in Botswana kann man einzelne Landstriche und Camps auf dem Landweg entweder gar nicht oder nur sehr umständlich erreichen. Flugsafaris in Afrika sind überwiegend Individualreisenden mit privatem Guide vorbehalten. KrautTrotter Safaris hat aber auch bezahlbare Gruppenreisen im Angebot, die Flüge mitten ins Okavangodelta eingepreist haben.

Als Selbstfahrer ist man zeitlich und örtlich sein eigener Herr, muss dafür aber auf einen kenntnisreichen Guide verzichten. So kann es sein, dass man viele Wildtiere auf einer Pirschfahrt gar nicht sieht, die ein erfahrener Guide schon von weitem entdeckt hätte. Neben ihrem guten Gespür sorgt auch ihr Funkkontakt untereinander dafür, dass die Guides mit ihren Safariwagen schnell dort sind, wo es etwas zu sehen gibt. Auch muss man als Selbstfahrer in Afrika die Nationalparks bis zur Dämmerung wieder verlassen haben oder spätestens dann im Camp sein. Eine Abend- oder Nachtpirsch ist außerdem nur mit einem ausgewiesenen Safari-Guide erlaubt. Selbstfahrer sind entweder mit Dachzelt unterwegs und übernachten auf Campsites oder quartieren sich in Lodges ein.

Etosha Nationalpark, Namibia. Ein Auto und ein großer Elefant begegnen sich auf der Straße.
Selbstfahrer im Etosha-Nationalpark in Namibia

Will man etwas Abwechslung haben und nicht die ganze Zeit im Safariwagen sitzen, kann man diese besonderen Safarivarianten ausprobieren:

Reitsafari: Hier erwarten einen einmalige Begegnungen mit Wildtieren vom Pferderücken aus. Ein Safariritt dauert im Durchschnitt zweieinhalb bis drei Stunden. An der Seite eines erfahrenen Guides reitet man im Schritt, Trab und Galopp durch den Busch und erfährt von ihm mehr über die Natur und Kultur des Landes.

Fußsafari: Durchstreift man zu Fuß in langsamem Tempo die afrikanische Landschaft, ist ein besonderes Naturerlebnis garantiert. Mit geschärften Sinnen nimmt man Geräusche und Gerüche viel intensiver wahr. Begleitet wird man von ein bis zwei lizensierten Guides und, außer in Botswana, von einem bewaffneten Ranger.

Hausbootsafari: Diese kombiniert den Genuss einer geruhsamen Schiffsreise mit Safari-Abenteuern im südlichen Afrika. Auf dem Chobe-Fluss in Botswana bietet sich eine 2-3 tägige Hausbootsafari an, auf dem mächtigen Sambesi kann man im Vierländereck (Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe) in komfortablen Hausbooten ebenfalls mehrtägige Safaripakete buchen.

Burak auf Fußsafari in Uganda, mit der Kamera in der Hand
Burak auf Fußsafari in Uganda

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